{"id":37,"date":"2015-06-09T10:51:05","date_gmt":"2015-06-09T08:51:05","guid":{"rendered":"http:\/\/chorklang.de\/WPHP\/?page_id=37"},"modified":"2018-02-18T09:59:01","modified_gmt":"2018-02-18T08:59:01","slug":"ueber-uns","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chorklang.de\/?page_id=37","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: left;\"><\/h5>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: Arial;\">Der <strong>Leipziger Lehrerchor<\/strong> kann auf eine Geschichte von 140 Jahren zur\u00fcckblicken. Im Jahr 1876 gr\u00fcndeten elf sangesfreudige M\u00e4nner den <strong>Leipziger Lehrergesangsverein<\/strong>. Erfahrene Dirigenten formten ihn zu einem M\u00e4nnerchor jenseits traditioneller Vorstellungen, besonders <strong>Hans Sitt<\/strong>, Professor am Leipziger Konservatorium, seit 1889 und in seiner Nachfolge seit 1922 der junge Thomas- und Gewandhausorganist <strong>G\u00fcnther Ramin<\/strong>. Dass der Chor gro\u00dfe Anerkennung geno\u00df, belegen Auftrittsorte und Rezensionen : ab 1887 immer wieder das Neue Gewandhaus (auch zusammen mit dessen Orchester), Wien (1895), K\u00f6ln und Mainz (1907), Heidelberg, Mannheim, Freiburg i. Br. und Stra\u00dfburg (1912). Besonders enthusiastisch wurden die S\u00e4nger f\u00fcr ihr anspruchsvolles Programm und dessen exzellente Darbietung auf ihrer Konzertreise 1930 nach Bremen, Hamburg und L\u00fcbeck gefeiert.<\/span><\/h5>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><span class=\"Stil7\"><span style=\"font-family: Arial;\">In den Jahren nach 1945 entstand unter der Leitung von <strong>Reinhold W\u00e4chter<\/strong> zuerst ein Frauenchor, der sich dann 1953 zu einem gemischten Chor erweiterte. F\u00fcr ihn stand die Gewerkschaft Unterricht und Erziehung Pate und gab ihm auch den Namen <strong>&#8222;Lehrerchor Leipzig&#8220;<\/strong>. Von 1978 bis 1998 wurde der Chor von <strong>Karl Heinz Oetzel<\/strong> gef\u00fchrt und von ihm zu einem der namhaftesten Laiench\u00f6re Leipzigs geformt. Zu den k\u00fcnstlerischen H\u00f6hepunkten geh\u00f6rten die Robert-Schumann-Chorfesttage in Zwickau und Haydns &#8222;Jahreszeiten&#8220; im Leipziger Gewandhaus 1984,die Arbeiterfestspiele 1986 in Magdeburg und 1988 in Frankfurt\/Oder, Orffs &#8222;Carmina Burana&#8220; im Gewandhaus 1988, das Harmoniefestival in Lindenholzhausen 1993, Konzerte im Dom zu Speyer 1994, in der Kaiser-Wilhelm-Ged\u00e4chtniskirche Berlin 1993 und 1995, Bachs &#8222;Weihnachtsoratorium&#8220;, gemeinsam mit der &#8222;Wests\u00e4chsischen Philharmonie&#8220; 1994 und 1995 sowie das Schubert-Chorfest in Wien 1997. Zu neuen Herausforderungen und Erfolgen f\u00fchrten seit 1990 gegenseitige Besuche und gemeinsame Konzerte mit anderen Ch\u00f6ren &#8211; so mit der Herrenh\u00e4user Chorgemeinschaft Hannover, dem Kod\u00e1ly-Chor Hamburg und dem Bach-Chor Berlin. Im M\u00e4rz 1999 \u00fcbernahm <strong>Gunter Berger<\/strong> die Leitung des Chores. Ihm gelang es in kurzer Zeit die Mitgliederzahl zu erh\u00f6hen. Au\u00dferdem konnte sich der Chor relativ schnell wieder in Leipzig etablieren, wovon z.B. das Er\u00f6ffnungskonzert der in Leipzig sehr beliebten Konzertreihe am Bachdenkmal, mit der Auff\u00fchrung der Bach-Kantate &#8222;Schleicht spielende Wellen&#8230;&#8220; und zwei sehr erfolgreiche Konzerte in der Leipziger Nikolaikirche zeugen. Neben der Etablierung in seiner Heimatstadt nutzte der Chor im Jahr 2000 die M\u00f6glichkeit zu Konzertreisen nach Berlin und Hamburg, wo das unter Gunter Berger gewachsene Potential unter Beweis gestellt werden konnte. Das erste Halbjahr 2001 stand ganz im Zeichen des 125-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums, das der Chor mit zwei Jubil\u00e4umskonzerten gemeinsam mit befreundeten Ch\u00f6ren und Musikern beging. Zu diesem Anlass wurde auch eine Festschrift herausgegeben, die die historische Entwicklung des Chores dokumentiert. Im Herbst des Jahres kam als weiterer H\u00f6hepunkt Mozarts &#8222;Requiem&#8220;, gemeinsam mit dem Leipziger Lehrerorchester, zur Auff\u00fchrung. Neben den traditionellen Konzerten in Leipzig und dem n\u00e4heren Umland, bei dem unter anderen wieder einmal die &#8222;Carmina Burana&#8220; von Carl Orff oder Bachs Weihnachtsoratorium, aber auch traditionelle und moderne Liedprogramme zur Auff\u00fchrung kamen, nahm der Chor in den Folgejahren auch an den Er\u00f6ffnungskonzerten zum MDR-Musiksommer teil und wurde im Jahr 2004 zur ARD-Fernsehsendung &#8222;Deutschland singt&#8220; eingeladen. Zahlreiche Konzertreisen f\u00fchrten den Chor unter anderem 2002 und 2004 nach Sczeczin \/ Polen, nach Linz \/ \u00d6sterreich 2003, wo beim Internationalen Chorwettbewerb beim IDOCO-Musikfestival eine Goldmedaille erreicht werden konnte, zum Internationalen Harmonie-Festival Lindenholzhausen 2005 und 2007 nach London.<\/span><\/span><\/h5>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: Arial;\">Nach dem Ausscheiden von Gunter Berger \u00fcbernahm <strong>Kristian S\u00f8rensen<\/strong> im August 2007 die k\u00fcnstlerische Leitung des Chores. Er legte von Anfang an gro\u00dfen Wert auf die Vermittlung stimmbildnerischer Inhalte und arbeitet intensiv an den technischen Fertigkeiten des Chores. Unter seiner Leitung wurde der Chor nun auch an bisher unbekannte Chorliteratur, insbesondere aus Skandinavien, herangef\u00fchrt &#8211; z. B. mit einem fast komplett skandinavischen Weihnachtsprogramm im Jahr 2008 &#8211; ohne dabei das traditionelle Repertoire des Chores zu vernachl\u00e4ssigen. Im gleichen Jahr wurde der Chor zum ersten Mal, durch die Staatskapelle Halle zur Silvesterauff\u00fchrung der IX. Sinfonie von Ludwig van Beethoven eingeladen. Besondere H\u00f6hepunkte der j\u00fcngeren Chorgeschichte waren die erneute Teilnahme am Internationalen Chorfestival in Szczecin im Mai 2010, Auff\u00fchrungen von Orff&#8217;s &#8222;Carmina Burana&#8220; gemeinsam mit dem Kammerchor B\u00f6hlen in B\u00f6hlen und Leipzig.Seit 2014 ist der Leiipziger Lehrerchor einer der Ch\u00f6re, die an den, von der Philharmonie Leipzig veranstalteten Gedenkkonzerten f\u00fcr die Friedliche Revolution mit der Auff\u00fchrung von Beethovens IX. Sinfonie teilnehmen.\u00a0<\/span><\/h5>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: Arial;\">Au\u00dferdem pflegt der Chor Kontakte zu Partnerch\u00f6ren im In- und Ausland. So konnten wir im Jahr 2013 den <strong>Nevertheless koret<\/strong> aus Aarhus in Leipzig begr\u00fc\u00dfen. Im darauffolgenden Jahr war der Leipziger Lehrerchor zu Konzerten in Aarhus zu Gast. 2016 gab es ein Gemeinschaftskonzert mit dem <strong>Richmond Community Choir<\/strong> aus England in der St\u00f6tteritzer Marienkirche und im Jahr 2017 startete der Chor zu einer Konzertreise nach London \/ Richmond.<br \/>\n<\/span><\/h5>\n<h5 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-family: Arial;\">Der <strong>Leipziger Lehrerchor<\/strong> von heute &#8211; das sind ca.50 S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger. Sie pflegen seit vielen Jahren ein breites Repertoire: vom Madrigal bis zum Volks- und Scherzlied, von der Motette bis zur Messe, vom Liedgut f\u00fcr Frauen- bzw. M\u00e4nnerchor \u00fcber Liedzyklen bis zu Chorwerken mit Orchester. Der Chor gibt regelm\u00e4\u00dfig Konzerte und geh\u00f6rte im Jahr 1998 zu den f\u00fcnf Leipziger Ch\u00f6ren, die f\u00fcr die Weihnachts-CD der Edition Sparkasse Leipzig ausgew\u00e4hlt wurden. Seine erste CD hat der Leipziger Lehrerchor im 1999 produziert. Anl\u00e4sslich des 140. Chorjubil\u00e4ums wurde 2016 die CD &#8222;Live durchs Jahr&#8220; ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\n<\/span><\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\nDer Leipziger Lehrerchor kann auf eine Geschichte von 140 Jahren zur\u00fcckblicken. Im Jahr 1876 gr\u00fcndeten elf sangesfreudige M\u00e4nner den Leipziger Lehrergesangsverein. Erfahrene Dirigenten formten ihn zu einem M\u00e4nnerchor jenseits traditioneller Vorstellungen, besonders Hans Sitt, Professor am Leipziger Konservatorium, seit 1889 und in seiner Nachfolge seit 1922 der junge Thomas- und Gewandhausorganist G\u00fcnther Ramin. 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